was tun bei Zahnschmerzen

Der erste Griff bei Schmerzen am Zahn ist zu Schmerzmittel, aber bedenken Sie, dass Sie nur die Symptome damit behandeln, aber nicht die Ursache. Die häufigste Ursache für einen schmerzenden Zahn ist Karies, gefolgt von empfindlichen Zahnhälsen und parodontale Erkrankungen. Alles Erkrankungen, die bei guter Aufklärung und Pflege vermeidbar sind! Wenn Sie aber schon unter Schmerzen leiden, dann kann häufig nur noch der Zahnarzt helfen, schieben Sie also den Zahnarzttermin nicht hinaus, denn so wird es nur noch schlimmer. Auch wenn die Schmerzen vielleicht schlagartig vergehen, die Ursache, also die Erkrankung bleibt. Vergessen Sie nicht, dass der Zahnschmerz, sowie Schmerz generell, ein sehr unzuverlässiger Partner in Puncto Gesundheit ist, so tut ein Tritt gegen das Schienbein höllisch weh, ein bösartiges Geschwulst hingegen schmerzt lange Zeit gar nicht.

Zahnschmerzen und Antibiotika
Eine Zusammenfassung von wissenschaftlichen Arbeiten in der Cochrane Datenbank zeigt, dass Antibiotika gar nichts bringen bei Zahnschmerzen, denn diese Medikamente bekämpfen nur eine bakterielle Infektion. Dafür müssen die Wirkstoffe ausreichend über den Blutweg zum Entzündungsherd gelangen. Ist der Zahnnerv aufgrund z.B. Zahn-fäule (Karies) abgestorben, dann fault das Zahninnere. Diese Fäulnissprodukte rufen an der Wurzelspitze eine Entzündung hervor und Sie haben eben Schmerzen. Antibiotika können diese Entzündung aber nicht lindern, denn gegen Fäulnissprodukte sind sie machtlos, in das Zahninnere können die medikamentösen Wirkstoffe ebenfalls nicht vordringen, denn Blutgefäße sowie alle anderen Gewebe des Zahnnervs sind verfault. Zwar nehmen viele Patienten häufig Antibiotika bei Zahnschmerzen, das ist aber sinnlos und belastet nur den Magen!

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